

Reisetipps für weiter entfernt gelegene Ziele von der Hansestadt Bremen
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Bis heute zeigt sich die ursprüngliche Grundstruktur des Ortes als Straßendorf. Bis zum Ortsteil Tarnewitz verläuft nur eine Hauptstraße durch den Ort und endet dort am Hafen, bzw. knickt als Hauptstraße davor auf die Straße „An der Weißen Wiek“ ab. Links und rechts erstrecken sich Quartiere und die sonstige Infrastruktur ohne große Tiefenstaffelung.

Segelboote im Hafen Tarnewitz
Wer die durchaus bewältigbaren Strecken nicht ablaufen oder radeln will, kann auch gut den Bus nehmen, dann hat das etwaige eigene Auto Pause und spart Parkgebühren. Der Bus ist auch eine stressfreie und gute Verbindung über Tarnewitz in die Hansestadt Wismar mit ihrem Weltkulturerbe, die ebenfalls unbedingt eine Besuchsempfehlung ist.

Blick auf die Wasserkunst auf dem Marktplatz von Wismar
Das Hafenareal war lange Zeit militärisches Sperrgebiet. Schon zwei Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde hier so viel Sand aufgeschüttet, dass ein Flugplatz errichtet werden konnte. An diesem Standort wurde Flugzeugbewaffnung nicht nur getestet, sondern auch entwickelt, was manche hier mit dem Leben bezahlten, aber im Verhältnis zu den Millionen von Toten im von Deutschland entfachten Zweiten Weltkrieg ... Nachdem die Alliierten die Halbinsel nach Kriegsende besetzt hatten, übernahmen 1952/53 die Streitkräfte der DDR das Areal und nutzen es bis zum Mauerfall 1989.

Das historische Ausflugsschiff "Seebär" im Hafen von Tarnewitz
Heute sieht man davon nur noch insoweit etwas, indem in abgesperrten Bereichen vor Munitionsresten im Boden gewarnt wird und das Betreten entsprechend untersagt ist. Ohnehin sind etwa zwei Drittel der 400.000 Quadratmeter großen Fläche Naturschutzgebiet.

Hotel im Hafen von Tarnewitz
Auf dem touristisch genutzten Drittel (weitgehend im Mai 2008 baufertig übergeben) schauen zumindest einige Gäste der beiden Urlauberwohnanlagen von ihren Balkonen auf die Marina mit ihren auf dem Wasser schaukelnden Freizeitbooten und können bei Wind dem vielstimmigen und manchmal ziemlich lauten Geheul in der Takelage lauschen. Sind es die Seelen der auf See gebliebenen Männer, Frauen und Kinder oder Nachfahren der antiken Sirenen? Die Physik kennt die Antwort und die hat nichts Mystisches.

Lässt Boote zu Wasser oder holt sie an Land
Die Frage, wie die Boote eigentlich ins Wasser oder auch wieder heraus kommen, wird mitunter vor Ort ganz praktisch beantwortet und sorgt gerne mal für eine ganze Traube an Schaulustigen. Wieder nix mit Mystik. „Frau Antje“ lässt Boote über Land fahren oder sie im Hafenbecken aufschwimmen, in jedem Fall muss der so genannte tonnenschwere Anhänger über die Slipanlage erst einmal ins Wasser gebracht werden. Selbst wer das eigene Boot nicht über den Winter ohne Wasser unter dem Kiel in einer Halle einlagert, muss das Wasserfahrzeug regelmäßig auch von unten reinigen. Pocken, Muscheln und Algen setzen dem Unterwasserrumpf zu und müssen regelmäßig entfernt werden. Danach ist in der Regel ein neuer Schutzanstrich fällig.

Fischereihafen in Tarnewitz
Für pittoreskes Hafenflair sorgt der Fischereihafen: Ein Steg mit einer Handvoll Kutter vor roten fensterlosen Geräteschuppen aus Holz. Beschränkte Fangquoten machen diesen ohnehin harten Broterwerb auf See nicht einfacher, wenn überhaupt noch genug an Meeresgetier gefangen werden kann. Was in den benachbarten Restaurants auf die Teller oder die Brötchen für den Appetit zwischendurch kommt, stammt daher zum Teil aus anderen Fanggebieten (etwa Seelachs oder Hering / Matjes) oder Aquakultur (wie Lachs und Forelle).

Scholle gebraten in der Pfanne mit Kartoffelsalat
Ein kleiner Spaziergang vom Fischereihafen entlang der Baltischen Promenade und weiter der Mecklenburger Promenade endet an einem Sandstrand mit Tauchschule.

Strand in Tarnnitz
„Ich glaub‘, ich steh‘ im Wald“ könnte man in Tarnewitz allerdings ebenso denken, denn abseits des Hafens erstreckt sich hinter dem kleinen Wohngebiet der „Urwald“.

"Urwald" in Tarnewitz
Nun ja, ganz so dicht und tropisch wie in anderen Teilen der Welt entlang oder südlich des Äquators, ist der hiesige erwartungsgemäß natürlich nicht.

Entdeckung des Waldgeistes im "Urwald" in Tarnewitz?
Ein Spaziergang durch die grüne Landschaft unter anderem an der Rückseite des in Strandnähe gelegenen Campingplatzes „Regenbogen Boltenhagen“ entlang bis Wichmannsdorf ist trotzdem durchaus zu empfehlen. Von Wichmannsdorf ist man über die Klützer Straße schnell wieder im Zentrum Boltenhagens rund um die Seebrücke.

Blick auf die Steilküste von der Seebrücke
Von der Seebrücke kann man auch auf eine andere Grünlandschaft schauen: die Steilküste. Steilküsten gibt es viele im Ostseeraum, darunter manche bekannt und spektakulär, wie die Kreidefelsen auf Rügen oder auf der dänischen Insel Møn. Generell ist die Begehung einer solchen eiszeitlichen Hinterlassenschaft, ob oben an der Abbruchkante oder unten am Fuß, nicht ganz ungefährlich, da es sich meist nicht um eine Felsformation, sondern um relativ weiches Material, bestehend aus einzelnen Steinen, Lehm, Sand usw. - oder eben Kreide - handelt. Weicht das Gemisch etwa durch Regenwasser durch, besteht potenziell Abbruchgefahr. Seien Sie also in jedem Fall bitte vorsichtig und beachten die Warnschilder. Trotzdem macht ein Spaziergang Spaß, schon alleine wegen der Aussicht von oben.

Aussicht von der Steilküste auf die Bucht, in der Boltenhagen liegt
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„Der echte Norden“, eben damit wirbt das nördlichste Bundesland zurecht für seine ganz eigenen anderen Reize. Und wenn unter anderem die frische Luft als „Das Beste am Norden“ medienwirksam beworben wird, kann man dem vor Ort nur zustimmen. Frisch weht es an der Ostsee an der Ostküste sowie an der Nordsee an der Westküste und dazwischen liegen rund 70 Kilometer plattes dünn besiedeltes Land. Mit knapp 100.000 Menschen ist Flensburg nach der Landeshauptstadt Kiel und Lübeck - der Perle der Hanse - die drittgrößte Stadt Schleswig-Holsteins.
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Active holiday featuring cycling and hiking
Enjoy an active holiday featuring cycling and hiking along the Baltic coast in Mönchgut on the island of Rügen. Long sandy beaches, rolling hills, and lush forests provide a varied and beautiful setting for your getaway. Often, the only thing breaking the peace is the distant whistle of the historic 'Rasender Roland' steam train. Despite its name (which suggests something "racing" or fast), it’s actually quite the opposite. A journey by train is simply part of the holiday experience.
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A travel guide
A mini-guide through the Hanseatic city of Rostock and its beautiful beach destination, Warnemünde. Home to one of the oldest universities in the Baltic region, the city boasts a rich history. Join us on a tour of discovery.
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The Hanseatic City on the Baltic Sea and its UNESCO World Heritage
The World Heritage House is a building with a stone front house and an attached timber-framed Kemladen on a foundation of loose fieldstones from a medieval predecessor building. This beautifully restored small building complex visually illustrates and provides information via text panels about the lives of past generations in the hall houses typical for Wismar, along with their outbuildings. Additionally, there is extensive information about the city’s history and numerous protected buildings in the old town - there are 1,754 in total, with 306 designated as individual monuments. In the old town, one is right in the middle of Wismar’s UNESCO World Heritage Site.
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Schönberger Strand and sea and more
Can you walk or ride a bike from Brasilien (Brazil) to Kalifornien (California) in just a few minutes, always with a view of the water? No, not with your finger on the globe or map, but in person. You’ll have to forgo Copacabana and the Sunset Strip with the Angels in Los Angeles (Spanish for "The Angels"). Instead, you get Germany’s "True North" with all its bright sides. Of course, there are sometimes shadows here too, but they belong only on the margins of this story.
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The North Sea spa town of Büsum
Once an island, Büsum was repeatedly threatened by the "Blanken Hans". When the greatest flood of the last century struck in 1962, Büsum was already long connected to the mainland - since 1585. Today, this town of around 5,000 residents, part of the Dithmarschen district, is one of the most important holiday destinations along Schleswig-Holstein's North Sea coast. Since 1985, the sea in front of Büsum has been protected as the Schleswig-Holstein Wadden Sea National Park, and since 2009, it has also been listed as a UNESCO World Heritage Site.
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Where East Frisians make jokes and serious art thrives
What do Henri Nannen, the journalist and founder of the print magazine STERN, director Wolfgang Petersen (e.g., Das Boot), and comedians Karl Dall and Otto Waalkes have in common? They were all born in Emden. "The Men of the Emden" (a film) not necessarily, but that's a different story. And of course, women have also been born in this city of around 50,000 inhabitants, the largest in East Frisia, such as former boxing world champion Heidi Hartmann - naturally mentioned only as a representative of all others.
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At the north Sea
At first glance, one might get the impression that this North Sea resort is merely a transfer station for vacationers heading in droves to the islands. Not only do several ferry docks dominate the harbor, but large parking lots and multi-story garages belonging to the Frisia shipping company right behind the dike offer hundreds of parking spaces for island visitors who don’t want or can’t take their cars with them - Juist is car-free after all. But beyond that, Norddeich reveals itself as a far less hectic and manageably small coastal resort. In this state-recognized North Sea spa, tourism has only been promoted since the second half of the last century, apparently with success, as more than 1 million overnight stays per year show.
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Half-timbering, a false dome, and legendary lanterns
The skyline of Frankfurt, Germany's financial capital with its office towers in the banking district, is still within sight when the train to Darmstadt and Bensheim pulls into the small station of Heppenheim. In 2010, the city was on everyone’s lips after native son Sebastian Vettel left all competition behind in his Red Bull car and became the youngest Formula 1 double world champion of all time. In 2011, he added another title to his collection, as did he in 2012 and finally in 2013 for a fourth time. However, we are not following in Vettel’s footsteps but rather those of history in the picturesque old town with its timber-framed houses.
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